Die Mehrheit der Südkoreaner sieht wegen des Coronavirus einen Stillstand in ihrem Leben.
Das ergab eine von der Seoul National Universität in Auftrag gegebene Umfrage von Hankook Research. Die Meinungsforscher hatten zwischen dem 25. und 28. Februar 1.000 Bürger befragt.
59,8 Prozent von ihnen antworteten, dass ihr Alltag zur Hälfte unterbrochen sei. Das sind zehn Prozentpunkte mehr als bei der letzten Umfrage im Zeitraum 31. Januar bis 4. Februar.
Die Zahl der Menschen, die wegen des Virus keine Veränderungen spürten, ging von 10,2 auf 4,2 Prozent zurück. 21,6 Prozent sagten, sie empfänden angesichts der Lage Wut.
56 Prozent der Einwohner von Daegu und der Nord-Gyeongsang-Provinz beschrieben ihre Gefühle als "lethargisch" und "hilflos". 76,3 Prozent sagten, die aktuelle Situation sei "ungerechtfertigt" und "unfair".
Mehr als die Hälfte der Corona-Fälle betrifft die Großstadt und die sie umgebende Provinz.