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Nationales

Weiteres Opfer der Sexsklaverei des japanischen Militärs verstorben

Write: 2020-03-04 09:25:43Update: 2020-03-04 10:17:05

Ein weiteres Opfer der Sexsklaverei durch Japan während des Zweiten Weltkriegs ist verstorben.

Die Frau mit Nachnamen Lee sei am Montag im Alter von 92 Jahren zu Hause in Daegu verstorben, teilte der Koreanische Rat für Gerechtigkeit und Erinnerung in Fragen der Sexsklaverei durch das japanische Militär mit.

Lee wurde 1928 in Pohang in der Provinz Nord-Gyeongsang geboren. Sie wurde mit 17 Jahren nach China verschleppt und zur sexuellen Sklaverei für japanische Truppen gezwungen. Sie lebte nach der Befreiung Koreas im Jahr 1945 in China. Nach der Wiedererlangung der Staatsangehörigkeit in den 2000er Jahren kehrte sie nach Südkorea zurück.

Die Ministerin für Gleichstellung und Familie, Lee Jung-ok, trauerte um die Verstorbene. Sie versprach den ehemaligen Trostfrauen volle Unterstützung. Auch wolle sie aktiv Projekte für die Wiederherstellung ihrer Ehre und Würde durchführen.

Mit dem Todesfall sank die Zahl der noch Lebenden von den bei der Regierung offiziell registrierten früheren Sexkslavinnen auf 18.

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