Das zuständige Bezirksamt in Berlin will das umstrittene Hostel auf dem Gelände der nordkoreanischen Botschaft endgültig schließen.
Wie deutsche Medien, darunter „Süddeutsche Zeitung“, am Mittwoch (Ortszeit) berichteten, teilte das Bezirksamt Berlin-Mitte der Bundesregierung kürzlich mit, dass der Betreiberfirma eine Frist von zwei Wochen gesetzt werden solle, um den Betrieb des „City Hostels“ einzustellen. Ansonsten wolle das Bezirksamt Bußgelder auferlegen.
Die Firma EGI GmBH betreibt seit 2007 in einem Gebäude der nordkoreanischen Botschaft in Berlin-Mitte das City Hostel. Das Verwaltungsgericht in Berlin urteilte jüngst, dass der Betrieb eingestellt werden müsse. Denn mit dem Hostel werde gegen die 2017 verhängten Nordkorea-Sanktionen der Vereinten Nationen verstoßen.
EGI hatte eine monatliche Miete von 38.000 Euro an die Botschaft gezahlt, jedoch seit April 2017 wegen der Sanktionen keine Mietzahlungen mehr getätigt.