Präsident Moon Jae-in und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping haben eine enge Kooperation wegen des Coronavirus beschlossen.
Der Sprecher des Präsidialamtes Kang Min-seok teilte der Presse am Donnerstag schriftlich mit, dass die Vereinbarung in einem 30-minütigen Telefongespräch ab 17.28 Uhr getroffen worden sei.
Beide hätten sich darauf verständigt, sich über die in den Kliniken gemachten Erfahrungen im Umgang mit dem Virus auszutauschen. Auch solle es eine enge Partnerschaft zwischen den Quarantänebehörden geben.
Die gemeinsame Nutzung klinischer Daten habe Xi vorgeschlagen. Denn China habe in seinem einmonatigen Kampf gegen das Virus viele Daten zusammengetragen.
Moon habe gesagt, er erwarte eine gemeinsame Reaktion mit China und gemeinsame Nutzung von Informationen. Der Austausch von Daten werde seiner Regierung bei ihren Quarantänemaßnahmen helfen.
Auch habe Moon gesagt, er erwarte, dass China die Situation mit der vereinten Kraft seines Volkes überwinden werde. Er bat außerdem um ein anhaltendes Interesse und Unterstützung für Südkoreaner und südkoreanische Unternehmen in China.
Xi dankte Moon für Seouls Unterstützung im Kampf gegen das Virus, ein Freund in der Not sei ein wahrer Freund, sagte der chinesische Präsident.