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Internationales

Demokratische Präsidentschaftsbewerber in USA wollen keine Truppen aus Korea abziehen

Write: 2020-02-11 13:18:52Update: 2020-02-11 14:47:08

Die demokratischen Präsidentschaftsbewerber in den USA wollen keine Truppen aus Korea abziehen.

Das ergab eine seit Dezember durchgeführte Umfrage der Tageszeitung "New York Times" zu den außenpolitischen Positionen der Bewerber.

Zur Frage eines möglichen Abzugs von Truppen aus Korea sagten alle Bewerber, dass sie dies nicht planten. Ein "Nein" gab es unter anderem vom früheren Vize-Präsidenten Joe Biden, von Senator Bernie Sanders und von Senatorin Elizabeth Warren.

Jedoch fügte Sanders seinem "Nein" ein "nicht sofort" hinzu. Die USA würden eng mit ihrem südkoreanischen Partner zusammenarbeiten, um den Frieden auf der koreanischen Halbinsel voranzubringen. Dies sei der einzige Weg für einen Umgang mit der nordkoreanischen Nuklearfrage.

Warren antwortete, dass die US-Präsenz auf der koreanischen Halbinsel im strategischen Interesse der USA als Pazifikanrainer sei. Es sei jedoch sinnvoll, gemeinsam mit den Verbündeten in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, ob die Truppenstärke in geeigneter Weise auf das sich verändernde Sicherheitsumfeld zugeschnitten sei. Die Präsenz von US-Truppen solle außerdem kein Gegenstand von Verhandlungen mit Nordkorea sein.

Auf die Frage, ob sie die persönliche Diplomatie von US-Präsident Donald Trump gegenüber Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un fortsetzen würden, antworteten Sanders und Warren mit "Ja", der frühere Bürgermeister von New York Michael Bloomberg verneinte diese Frage.

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