Das Hostel auf dem Gelände der nordkoreanischen Botschaft in Berlin muss laut einem Gerichtsurteil schließen.
Das entschied das Verwaltungsgericht in Berlin am Dienstag (Ortszeit) und wies damit eine Klage der EGI GmBH, Betreiberin des „Cityhostel“, ab. Die Firma hatte das Bezirksamt Berlin-Mitte verklagt, das den Betrieb des Hostels untersagt hatte.
Das Hostel stelle einen Verstoß gegen die 2017 verhängten Sanktionen der Vereinten Nationen gegen Nordkorea dar, hieß es zur Begründung.
Die Betreiberin habe der nordkoreanischen Botschaft monatlich 38.000 Euro Miete gezahlt, jedoch seit April 2017 wegen der Sanktionen keine Mietzahlungen mehr getätigt. Daher liege kein Verstoß gegen die Nordkorea-Sanktionen vor, behauptete die Klägerin.