US-Abgeordnete haben Besorgnis über die Forderung der USA nach einer drastischen Anhebung des südkoreanischen Anteils an den Stationierungskosten der US-Truppen in Korea geäußert.
In einer Anhörung vor dem Streitkräfteausschuss des Repräsentantenhauses am Dienstag (Ortszeit) brachte Adam Smith Washingtons Forderung gegenüber Südkorea zur Sprache, fünf Milliarden Dollar zu zahlen. Eine solche Vorgehensweise sei Besorgnis erregend, weil sie die Beziehungen mit Südkorea gefährden könnte.
Smith sagte, dass die USA von den Beziehungen stark profitierten. Die Interessen der USA und die Stabilität in der Region seien von großer Bedeutung.
Andy Kim kritisierte die Forderung der USA indirekt. Er sagte, das Ziel der USA sei es, die Allianz wirklich zu stärken. Er forderte faire Verhandlungen für alle.
Ruben Gallego äußerte Besorgnis darüber, dass bei den Verhandlungen über die Verteidigungskosten der Fokus anscheinend nicht auf die Werte des Bündnisses, sondern nur auf die Stationierungskosten der US-Truppen in Südkorea gelegt werde.
Gilbert Cisneros sagte, Nordkorea beobachte, dass die USA von Südkorea eine deutliche Anhebung seiner Zahlungen verlangen. Die Spannungen zwischen Seoul und Washington könnten zum Teil Nordkoreas hartes Vorgehen veranlassen.