Die USA haben die Einstufung Chinas als Währungsmanipulator aufgehoben.
Die Entscheidung gab das US-Finanzministerium am Montag (Ortszeit) in seinem Halbjahresbericht über die Währungspolitik der wichtigsten Handelspartner der USA bekannt. Laut dem neuen Bericht gilt kein Land mehr als Währungsmanipulator.
China wurde stattdessen auf die Beobachtungsliste gesetzt.
Die Entscheidung erfolgte zwei Tage vor der Unterzeichnung eines Phase-1-Handelsabkommens zwischen den USA und China. Die USA hatten im letzten August die Volksrepublik als Währungsmanipulator gebrandmarkt.
Auf der Beobachtungsliste steht auch Südkorea weiterhin. Auch Deutschland, Irland, Japan, Malaysia, Singapur, die Schweiz und Vietnam werden darin aufgeführt.
Für die Einstufung als Währungsmanipulator gelten drei Kriterien, darunter ein Jahreshandelsüberschuss von mindestens 20 Milliarden Dollar gegenüber den USA. Sollten zwei Kriterien erfüllt sein, wird das betreffende Land auf die Beobachtungsliste gesetzt.