Südkorea will rechtzeitig auf die angespannte Lage im Nahen Osten reagieren.
Das sagte Finanzminister Hong Nam-ki heute in einer Beratung mit Zuständigen für Wirtschaftspolitik.
Hong stellte fest, dass aufgrund der Spannungen zwischen den USA und Iran die Schwankungen der internationalen Ölpreise zugenommen hätten.
Er wolle die Märkte aufmerksam beobachten und die Regierung werde auf der Grundlage ihrer Notfallpläne mit der Situation verfahren.
Zu den Befürchtungen, dass die Eskalation im Nahen Osten Südkoreas Finanzmarkt beeinträchtigen könnte, sagte Hong, dass fünf Teams die Lage überwachen und schnell reagieren würden. Die Teams kümmerten sich um die Bereiche Finanzen und Währungsmarkt, Exporte, Ölpreise, Bauprojekte im Ausland und Vertrieb im Ausland.
Im Anschluss an die Sitzung sagte Hong gegenüber Reportern, dass sich die Auswirkungen der gegenwärtigen Situation noch nicht einschätzen ließen.
Südkoreas Hauptbörse hatte am Morgen über ein Prozent nachgegeben, nachdem es Berichte über den Beschuss von US-Truppen durch Iran gegeben hatte.
Die Landeswährung Won verlor gegenüber dem US-Dollar ein Prozent an Wert.