Die Mittwochsdemonstration für die Entschuldigung sowie Entschädigung für die Opfer der Sexsklaverei durch das japanische Militär im Zweiten Weltkrieg ist auch am Neujahrstag in Seoul fortgesetzt worden.
Gegen Mittag am Mittwoch veranstaltete die Bürgerorganisation "Solidarität der Erinnerung an die Gerechtigkeit" vor der früheren japanischen Botschaft im Seouler Zentrum gemeinsam mit der Studentenvereinigung "Netzwerk von Friedensschmetterlingen" die 1.420. Mittwochsdemonstration.
Nach Einschätzung des Veranstalters wohnten rund 200 Menschen der Kundgebung bei. Die Teilnehmer hielten eine Tafel mit der Aufschrift "Die Entschädigung durch das Täterland der Trostfrauenfrage ist unser Wunsch 2020" und betonten, dass sie die Opfer nie vergessen würden.
Darüber hinaus erhoben die Teilnehmer ihre Stimme, um zu fordern, dass die Regierungen in Seoul und Tokio die Lösung der Frage beschleunigen sollen. Allerdings sollen dabei die Meinungen der Opfer in den Vordergrund gerückt werden. Es lebten nur noch 20 Opfer, nachdem im letzten Jahr fünf Opfer verstorben seien, hieß es weiter.