Südkorea und China wollen ihre Gespräche über eine Ergänzung ihres Freihandelsabkommens zügiger voranbringen.
Darauf einigten sich der südkoreanische Präsident Moon Jae-in und der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang am Montag in Chengdu. Moon war dort mit Li zu einem Abendessen zusammengekommen, nachdem er zuvor am Montag den chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu einem Gespräch getroffen hatte.
Moon habe eine Stärkung der systematischen Grundlage für eine Anhebung des Niveaus der wirtschaftlichen Zusammenarbeit vorgeschlagen. Auf diese Weise solle der Gültigkeitsbereich des FHA erweitert werden.
Auch solle der Personen- und Kulturaustausch erweitert werden, um das gegenseitige Verständnis in beiden Ländern zu vertiefen.
Li habe geantwortet, dass ein aktiver Austausch und die Zusammenarbeit eine wichtige Grundlage für eine stabile Entwicklung der Beziehungen seien. Einer Beschleunigung der Gespräche über Fragen des Freihandels habe er zugestimmt.
Moon habe darüber hinaus die Bemühungen seiner Regierung um eine vollständige Denuklearisierung Koreas und Schaffung von Frieden erläutert. Für Seoul und Peking sei es angesichts einer ernsten Sicherheitslage noch wichtiger, eine strategische Kommunikation und Kooperation zu fördern, habe Li hinzugefügt.