Südkorea wird nächstes Jahr Studien und Untersuchungen beginnen, um eine eventuelle Einführung des Krankheitscodes für die Spielabhängigkeit zu überprüfen.
Ein für diese Angelegenheit zuständiges Beratungsgremium des Zivilsektors und der Regierung beschloss heute bei seiner fünften Sitzung einen entsprechenden Plan für Studienaufträge.
Im Rahmen von Studien sollen wissenschaftliche Grundlagen für die Aufnahme der Spielstörung in die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD) erarbeitet werden und die Realität in Bezug auf die Spielstörung in Südkorea untersucht werden. Auch sollen Folgen der Einführung des Krankheitscodes für die Spielsucht analysiert werden.
Die WHO hatte im Mai die neue ICD verabschiedet, in der die Spielstörung als Krankheit klassifiziert wird. Über die Einführung des entsprechenden Krankheitscodes in Südkorea herrschen Differenzen zwischen Spieleindustrie, Medizinbranche und Bildungsbranche.