Die USA sind offenbar nicht auf die Summe von fünf Milliarden Dollar für die Stationierung von Soldaten in Korea fixiert.
Verhandlungsführer James DeHart sagte am Mittwoch gegenüber Reportern in Seoul, dass in den südkoreanischen Medien große Zahlen genannt würden.
Fünf Milliarden Dollar seien aber keine Zahl, auf die sich die USA in den laufenden Verhandlungen konzentrieren würden, sagte er nach dem Ende der fünften Verhandlungsrunde.
Beide Seiten würden Anpassungen vornehmen und Kompromisse eingehen. Im Falle einer Einigung würden sich die Zahlen von dem anfänglichen US-Vorschlag unterscheiden, hieß es weiter.
Zum Vertragszeitraum sagte DeHart, die USA seien nicht an einer einjährigen Laufzeit interessiert. Der Vertrag solle länger gelten.
DeHart und sein südkoreanisches Gegenüber Jeong Eun-bo hatten bei ihren zweitägigen Gesprächen in Seoul keine Einigung erzielen können.