Südkorea und Japan führen am heutigen Montag in Tokio Gespräche über die Exportkontrollpolitik.
Es ist das erste Mal seit 2016, dass die für Ausfuhren zuständigen Generaldirektoren beider Länder über die Ex- und Importe strategischer Güter diskutieren.
Beide Länder hatten als Gesprächsthemen den Stand der Kontrollen sensibler Technologien sowie damit zusammenhängende Herausforderungen und ihre Exportkontrollsysteme sowie deren Umsetzung genannt.
Die südkoreanische Regierung erklärte, dass ihr Exportkontrollsystem keine Mängel aufgewiesen habe und dass das zuständige Personal aufgestockt worden sei. Daher könne sie Japan von ihrer Position überzeugen.
Es gilt als besonders wichtig, inwiefern beide Seiten ihre Differenzen über die südkoreanischen Gerichtsurteile für die Entschädigung von Opfern der Zwangsarbeit zur japanischen Kolonialzeit abbauen könnten. Japan hatte wegen der Urteile Exportrestriktionen gegenüber Südkorea verhängt und später Südkoreas Exportkontrollen bemängelt.