Der frühere Justizminister Cho Kuk ist am Mittwoch von der Staatsanwaltschaft zum dritten Mal zu den Vorwürfen gegen ihn und seine Familie vernommen worden.
Er war bereits am 14. und 21. November von der Staatsanwaltschaft vorgeladen worden.
Die Staatsanwaltschaft Seoul Zentral teilte mit, dass Cho am Mittwoch ab 9.30 Uhr vernommen worden sei und gegen 20 Uhr nach Hause gehen konnte.
Wie verlautete, habe Cho ausgiebig von seinem Recht Gebrauch gemacht, auf die Fragen nicht zu antworten. Auf einige Fragen antwortete er aber doch.
Staatsanwälte konzentrierten sich bei der Befragung offenbar auf den Vorwurf der Fälschung von Zeugnissen für die Universitätszulassung von Chos Tochter und den Verdacht auf ein unlauteres Einstellungsverfahren bei einer von seiner Familie betriebenen Schulstiftung.