US-Verteidigungsminister Mark Esper hat in Bezug auf die Umstationierung der US-Truppen neben dem Nahen Osten und Syrien auch Nordkorea erwähnt.
Laut einer am Montag (Ortszeit) vom Pentagon in Umlauf gebrachten Niederschrift von Tonaufnahmen machte Esper entsprechende Äußerungen am Freitag. Dabei dementierte er Medienberichte, nach denen Washington die Entsendung von 14.000 weiteren Soldaten in den Nahen Osten überprüfe, um gegen die Bedrohung durch den Iran vorzugehen.
Je nach der Situation in der Welt passten die USA ihre Streitkräfte nach oben oder unten an. Man wisse nicht, wer davon betroffen sein könnte, nicht nur der Nahe Osten, sondern auch Nordkorea und Syrien könnten dies sein, sagte Esper.
Er überprüfe stets eine Truppenverlegung. Dies erfolge routinemäßig. Er habe mit den Kommandeuren in Südkorea und im Nahen Osten darüber gesprochen, fügte der Pentagonchef hinzu.
Es gilt als außergewöhnlich, dass Esper in Bezug auf die Truppenstationierung Nordkorea erwähnte, obwohl die Äußerung unter der Voraussetzung eines Signals für den Ausbruch eines Konflikts erfolgte. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf den Hintergrund der Äußerungen, da sich Nordkorea und die USA inmitten der festgefahrenen Verhandlungen zuletzt hitzige Wortgefechte lieferten.