In Kambodscha sind alle sechs nordkoreanischen Restaurants geschlossen worden.
Einige nordkoreanische Restaurants in Thailand und Nepal wurden ebenfalls im November geschlossen. Die dortigen Regierungen forderten offenbar gemäß einer UN-Resolution Nordkorea zu einer solchen Maßnahme auf.
Nach Angaben lokaler Informationsquellen am Mittwoch verlangte die kambodschanische Regierung jüngst von Nordkorea, sämtliche Restaurants in Kambodscha zu schließen und die Mitarbeiter heimzuschicken.
Demnach sei der Betrieb in den Lokalen in der Hauptstadt Phnom Penh und Siem Reap am 30. November eingestellt worden. Die dortigen Mitarbeiter bereiteten sich auf ihre Heimkehr vor, hieß es.
Wie verlautete, habe der kambodschanische Außenminister Prak Sokhonn bei einem Treffen mit dem nordkoreanischen Vizeaußenminister Ri Gil-song bei dessen Besuch im November in dem Land gesagt, dass Kambodscha keine andere Wahl habe, als die Resolutionen des UN-Sicherheitsrats zu befolgen.
Gemäß der am 22. Dezember 2017 angenommenen Resolution 2397 des UN-Sicherheitsrats müssen die UN-Mitgliedsländer innerhalb von zwei Jahren alle nordkoreanischen Arbeiter in die Heimat schicken, um Nordkorea am Devisenerwerb zu hindern.