Südkorea und Myanmar wollen ihre bilateralen Beziehungen ausbauen.
Das vereinbarten Präsident Moon Jae-in und die myanmarische Staatsberaterin Aung San Suu Kyi am Dienstag in Busan. In der südkoreanischen Hafenstadt hatte der Südkorea-ASEAN-Sondergipfel stattgefunden.
Moon hob die Einigung beim Spitzentreffen im September hervor, Südkoreas Neue Südpolitik und Myanmars Initiative für nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung miteinander zu verknüpfen. Auch auf die seitdem erzielten Fortschritte bei der wirtschaftlichen Kooperation wies er hin. Das südkoreanische Staatsoberhaupt äußerte seine Hoffnung, dass die bilaterale Zusammenarbeit sich auch auf die Bereiche Arbeitsplatzschaffung, Bildung, Umwelt und Fischerei erstrecken werde.
Moon dankte Myanmar außerdem dafür, während des Koreakriegs Reis für Südkorea gespendet zu haben. Aung San Suu Kyi sagte, Reis sei nicht entscheidend, sondern der Wille, Schulter an Schulter zu stehen.
Ihr Land wolle keinen Beitrag für den Frieden in Korea scheuen. Sie hoffe auf einen weiteren Ausbau der Beziehungen und der Solidarität der beiden Länder.