Laut verschiedenen Quellen hat Japan im Rahmen des Vorschlags von Gesprächen über dessen Exportrestriktionen gegenüber Südkorea gesagt, dass etwa ein Monat für die Zurücknahme seiner Maßnahmen erforderlich sei.
Laut mehreren Regierungsquellen in Südkorea schlug Japan rund eine Woche vor dem ursprünglich geplanten Auslaufen des Abkommens zum Austausch von Geheimdienstinformationen GSOMIA in der Vorwoche vor, Gespräche über einen Widerruf von Japans Ausfuhrbeschränkungen auf der Ebene von Generaldirektoren zu führen. Auch die erneute Aufnahme Südkoreas in die japanische weiße Liste der bevorzugten Handelspartner solle diskutiert werden.
Einer Quelle zufolge sagte die japanische Seite dabei, dass sie für eine Zurücknahme der Exportrestriktionen bestätigen müsse, dass Südkoreas Export- und Importkontrollsysteme ordnungsgemäß funktionierten. Hierfür werde etwa ein Monat benötigt.
Die südkoreanische Regierung habe Vorbereitungen auf die eventuelle Beendigung des GSOMIA getroffen. Wegen des japanischen Vorschlags habe sich die Stimmung jedoch geändert, hieß es.
Eine weitere Quelle bestätigte ebenfalls, dass Japan zuerst Diskussionen über seine Exportrestriktionen vorgeschlagen und darauf hingewiesen habe, dass für deren Rücknahme einige Zeit gebraucht würde.