Um die Menge der Einwegverpackungen zu reduzieren, will Südkorea künftig auch Pappbecher in Cafés und Fast-Food-Restaurants verbieten.
Ein stufenweiser mittelfristiger Plan für die Reduzierung der Menge von Einwegartikeln sei auf einer Sitzung der für soziale Angelegenheiten zuständigen Minister am Freitag erstellt worden, teilte das Umweltministerium mit.
Gemäß dem Plan dürfen Cafés und Fast-Food-Restaurants Einwegbecher nicht mehr unentgeltlich zur Verfügung stellen, wenn Kunden den Rest ihres Getränkes in einen Becher füllen lassen und mitnehmen wollen.
Ab 2021 wird die Verwendung von Pappbechern innerhalb solcher Läden verboten sein. Zudem wird für die Förderung der Wiederverwertung von Einwegbechern angestrebt, ein Pfand einzuführen.
Das Verbot von Plastiktüten wird schrittweise ausgeweitet. Das Verbot gilt derzeit für große Läden und Supermärkte und wird ab 2022 auf Gemischtwarenhandlungen und Bäckereien erweitert.