Der US-Sondergesandte für Nordkorea und designierte Vizeaußenminister Stephen Biegun hat eine Erneuerung der Allianz mit Südkorea gefordert.
Eine entsprechende Bemerkung habe er am Donnerstag im Gespräch mit südkoreanischen Fraktionschefs am Sitz des Ministeriums in Washington gemacht.
Das teilte die Fraktionschefin der führenden Oppositionspartei Freiheitspartei Koreas, Na Kyung-won, im Anschluss an das Treffen mit. Biegun habe von einer Erneuerung der südkoreanisch-US-amerikanischen Allianz gesprochen. Sie interpretiere dies als Aufforderung zu einem höheren Finanzbeitrag für die Stationierung von US-Soldaten in Südkorea.
Der Fraktionschef der oppositionellen Bareunmirae-Partei, Oh Shin-hwan, berichtete von Bieguns Prognose, wonach schwierige Verhandlungen über die Teilung der Kostenlast bevorstünden.
Auch der Fraktionschef der regierenden Minjoo-Partei Koreas, Lee In-young, war mit nach Washington gereist.
Die Delegation trägt dort im Gespräch mit ranghohen Politikern Südkoreas Bedenken über die Kostenforderung der USA vor. Südkorea soll etwa das Fünffache der in diesem Jahr gezahlten Summe für die Stationierung von US-Soldaten in seinem Land zahlen.