An einer wöchentlichen Kundgebung in Seoul zur Klärung der Frage der Sexsklaverei des japanischen Militärs im Zweiten Weltkrieg haben philippinische Opfer teilgenommen.
Zwei frühere Trostfrauen aus den Philippinen, Narcisa Claveria und Estelita Dy, reisten nach Südkorea und wohnten gestern der 1414. Mittwochsdemonstration bei.
Sie hatten im August in ihrem Land offenbart, dass sie als Teenager von den japanischen Truppen in Frontbordelle verschleppt worden waren.
Beide Philippinerinnen forderten die japanische Regierung zu einer Entschuldigung auf. Sie kamen auch mit dem koreanischen Opfer Lee Yong-soo zusammen.
Lee verlangte, dass Japan kooperieren sollte, damit Dokumente über die Trostfrauen auf die Liste des UNESCO-Weltdokumentenerbes gesetzt werden.