US-Verteidigungsminister Mark Esper hat die Forderung der USA nach einer erheblichen Anhebung des südkoreanischen Anteils an den Stationierungskosten der US-Truppen unterstrichen.
Südkorea sei ein wohlhabendes Land, sagte Esper laut Reuters am Dienstag in Bezug auf die Aufteilung der Stationierungskosten zwischen Südkorea und den USA. Südkorea könne und sollte mehr beitragen, hieß es auf einer Pressekonferenz während seines Besuchs auf den Philippinen.
Die Äußerung erfolgte, nachdem die dritte Runde der Verhandlungen zwischen Südkorea und den USA über die neue Höhe des südkoreanischen Anteils in Seoul abrupt zu Ende gegangen war.
Die Frage, ob die USA einen Truppenabzug aus Südkorea im Falle der verfehlten Einigung erwägen würden, beantwortete er nicht. Er werde keine Prognosen oder Spekulationen dazu anstellen, was man tun könnte oder nicht, sagte Esper.