Huthi-Rebellen haben südkoreanische Schiffe im Roten Meer gekapert.
Entführt wurden am Montag nahe der Insel Kamaran des Jemens zwei unter südkoreanischer Flagge fahrende Schiffe und ein saudi-arabisches Schiff. Es handelt sich um eine Bohrinsel und zwei Schlepper, die von Saudi-Arabien nach Somalia unterwegs waren.
An Bord waren insgesamt 16 Menschen, darunter zwei Südkoreaner.
Die südkoreanische Regierung geht davon aus, dass die Schiffe und Besatzungsmitglieder derzeit im jemenitischen Hafen von Salif festgehalten werden. Die Südkoreaner seien unversehrt.
Wie verlautete, hätten die Huthi-Rebellen der südkoreanischen Regierung die Bereitschaft zur Freilassung mitgeteilt, sollten die Schiffe als südkoreanisch bestätigt werden.
Die Regierung schickte am Montag die vor Oman stationierte Truppeneinheit Cheonghae in die Umgebung, um abhängig von Veränderungen der Situation flexibel vorzugehen.