Japan will Trostfrauen nicht als Sexsklavinnen bezeichnen.
Das japanische Außenministerium empfiehlt in seinem jährlichen erscheinenden Blaubuch, den Ausdruck Sexsklavinnen nicht zu benutzen.
Südkorea habe diese Position bekräftigt und den Ausdruck 2015 beim Abschluss eines bilateralen Abkommens über eine Beilegung des Streits nicht verwendet.
Auch in der früheren Ausgabe des Blaubuchs wurde die Verwendung der Bezeichnung Sexsklavin abgelehnt.
Neu ist jedoch, dass Südkorea in die Argumentation miteinbezogen wurde, indem geschrieben wurde, dass Seoul selbst nicht von Sexsklavinnen spreche.
Im Koreanischen wird gewöhnlich die wörtliche Übersetzung "Opfer und Trostfrauen des japanischen Militärs" benutzt.
Dies bedeutet jedoch nach südkoreanischer Auffassung nicht, dass die Frauen nicht versklavt worden sind.