Südkorea und Japan wollen ihre Verhandlungen im Rahmen eines WTO-Schlichtungsverfahrens bald fortsetzen.
Am 19. November sei in Genf die zweite Verhandlungsrunde geplant, teilte das südkoreanische Handelsministerium mit. Das Gespräch werde auf Abteilungsleiterebene geführt.
Südkorea hatte am 11. September bei der Welthandelsorganisation (WTO) eine Klage gegen Japans Exportrestriktionen eingereicht.
Bei den ersten bilateralen Gesprächen Mitte Oktober in Genf konnten Südkorea und Japan ihre Differenzen nicht abbauen. Damals hatte Südkorea betont, dass die Restriktionen für die Lieferung von drei Halbleiter- und Display-Materialien mit den WTO-Regeln unvereinbar und ungerecht seien. Sie forderten daher den Widerruf der Maßnahme.
Die japanische Seite hatte ihre Position wiederholt, dass Südkoreas Kontrollen der Materialien nicht angemessen gewesen seien. Tokio habe in diesem Zusammenhang erneut auf die Möglichkeit einer militärischen Zweckentfremdung hingewiesen.