Das Militärabkommen zwischen Südkorea und Japan zum Austausch von Informationen (GSOMIA) soll laut Südkoreas Verteidigungsminister Jeong Kyeong-doo aufrechterhalten werden, wenn das Abkommen einen Nutzen für die Sicherheit Südkoreas bringen könne.
Damit betonte Jeong am Montag vor dem Verteidigungsausschuss im Parlament die Wichtigkeit von GSOMIA. Minister Jeong hatte auch im letzten Monat vor dem Parlament gesagt, dass GSOMIA der Sicherheit Südkoreas diene.
Die südkoreanische Regierung beschloss, GSOMIA nicht zu verlängern. Das Abkommen wird am 22. November auslaufen. Die Entscheidung begründete Seoul damit, dass die japanische Regierung aus Sicherheitsgründen Handelsrestriktionen gegen Südkorea eingeleitet habe.
Verteidigungsminister Jeong unterstrich jedoch, dass Südkorea auch dann bestens gewappnet sein werde, wenn das Abkommen gemäß dem derzeitigen Stand der Dinge nicht verlängert würde.