Der südkoreanische Parlamentssprecher Moon Hee-sang hat in Tokio indirekt Japans Handelsrestriktionen gegen Südkorea kritisiert.
In seiner Rede bei der Konferenz der Parlamentssprecher der G20-Länder sagte Moon heute, eine Grundlage für gemeinsame Existenz und Gedeihen durch Kooperation könne nicht aufrechterhalten werden, wenn das Prinzip des freien und fairen Handels nicht eingehalten würde. Moon betonte zudem die eng verflochtene internationale Arbeitsteilung.
In einer schwierigen Situation müssten grundlegende Prinzipien umso stärker geachtet werden. Es seien Vertrauen und Unterstützung der Parlamente der G20-Länder für den Wert freier Handelspraktiken erforderlich, betonte der südkoreanische Parlamentssprecher.
Moon bekräftigte ebenfalls die Bedeutung des Friedens als Grundlage eines freien und offenen Handels. Laut Moon wäre die Verbindung der innerkoreanischen Bahnstrecken mit der transibirischen Bahnlinie über die Verbindung eines Transportmittels hinaus für Frieden und Gedeihen in der ganzen Welt von großer Bedeutung.