Nach einem Hubschrauberabsturz vor den Felseninseln Dokdo sind am Samstag zwei Leichen geborgen worden.
Wie eine DNA-Überprüfung des Nationalen Forensischen Dienstes ergeben habe, handele es sich um den Co-Piloten und einen Mechaniker, teilte die Küstenwache von Donghae am Sonntag mit.
Eine weitere Leiche war in dem Wrack entdeckt worden, wurde im Zuge der Bergungsarbeiten aber vom Seegang fortgerissen. Bis Sonntagnachmittag konnte der größte Teil des Rumpfes geborgen werden.
Die Rettungskräfte setzten die Suche nach fünf weiteren Vermissten fort. Für die Suche wurden 16 Luftfahrzeuge und Schiffe eingesetzt.
Das Wrack wird von dem Bergungsschiff Cheonghaejin zunächst nach Pohang und später zum Gimpo-Flughafen in Seoul gebracht. Dort soll die genaue Absturzursache ermittelt werden.
Der Hubschrauber war am späten Donnerstagabend nach dem Start in Dokdo ins Meer gestürzt. Die Besatzung hatte einen verletzten Fischer aufs Festland bringen wollen.