Der Direktor der US-Bundesermittlungsbehörde FBI hat Wachsamkeit gegenüber einer möglichen Einmischung von Nordkorea, China und Iran in die US-Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr gefordert.
Die entsprechende Äußerung habe Christopher Wray am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Anhörung im Repräsentantenhaus gemacht, berichtete die Zeitung „The Hill“.
Das FBI habe keine Absicht von China, Iran und Nordkorea gesehen, Angriffe auf die Wahlinfrastruktur zu versuchen, sagte Wray angesichts der Frage nach der Bereitschaft dieser Länder zu Cyberangriffen bei der US-Präsidentschaftswahl.
Zugleich hieß es jedoch, dass diese Länder eindeutig daran interessiert seien, sich bei Wahlen auf bösartige Weise einzumischen, beispielsweise mittels Bemühungen um Desinformationen über soziale Medien.
Sie hätten unterschiedliche Vorgehensweisen, ahmten jedoch einander nach. Das sei etwas, weswegen man wachsam sein müsse, wenn man vorausplane, sagte er bezüglich der drei Länder.