Ein US-amerikanisches Hochschulorchester hat Auftritte in China verschoben, nachdem Peking die Visaausstellung für seine koreanischen Mitglieder abgelehnt hatte.
Laut US-Medien wie AP und NBC gab Jamal Rossi, Dekan der Eastman School of Music der University of Rochester, die Entscheidung bekannt. Die Konzerte des Eastman Philharmonia in China würden vertagt, bis alle Mitglieder daran teilnehmen könnten.
Er hatte letzte Woche bekannt gegeben, dass China wegen der Stationierung des US-Raketenabwehrsystems THAAD in Südkorea die Ausstellung von Visa für drei koreanische Orchestermitglieder verweigert habe.
Die Nachrichtenagentur AP machte darauf aufmerksam, dass die Entscheidung Chinas inmitten des Konflikts zwischen China und den USA auch wegen der Proteste in Hongkong gefällt wurde.
Das chinesische Außenministerium teilte am Mittwoch vor der Presse mit, dass es von der Angelegenheit keine Kenntnis habe. Es handele sich um einen Einzelfall, hieß es.