Die Regierung hat am Vorabend dringende Maßnahmen vorgelegt, um die Übertragung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) durch Wildschweine zu verhindern.
Wildschweine gelten mittlerweile als wichtige Infektionsquelle der Seuche in Südkorea.
Die Regierung will daher das innerkoreanische Grenzgebiet im Norden der Provinzen Gyeonggi und Gangwon in vier Zonen einteilen, um mit Zäunen den Bewegungsradius von Wildschweinen einzuschränken.
Zunächst werden in drei Zonen Zäune errichtet, die insgesamt 100 Kilometer lang sein werden. Auch wird in weiteren Gebieten der Einsatz von Schusswaffen für das Fangen von Wildschweinen erlaubt.
Bisher wurde bei 15 Wildschweinen das ASP-Virus nachgewiesen, auf 14 Schweinehöfen brach die Seuche aus.