Hacker sollen laut einem Medienbericht für Nordkorea zuständige Mitarbeiter von UN-Organisationen und Hilfsorganisationen ins Visier genommen haben.
Es seien Mitarbeiter des Welternährungsprogramms (WFP) und Kinderhilfswerks Unicef sowie des Roten Kreuzes betroffen.
Das berichtete das US-Internetmedium Axios am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf einen Bericht des US-Cybersicherheitsunternehmens Lookout.
Die Attacken seien Anfang dieses Jahres gestartet worden. Es sei ein Link zu einer angeblichen Online-Umfrage oder für den Zugriff auf ein Dokument verschickt worden. Über diesen seien die Betroffenen auf eine gefälschte Webseite gelangt. Dabei seien Login-Daten ausspioniert worden, hieß es.
Jeremy Richards von Lookout sagte der Nachrichtenagentur AFP, Angriffe dieses Ausmaßes gegen Nichtregierungsorganisationen habe es selten gegeben. Es sei jedoch ungewiss, wer genau dahinter stecke und inwiefern die Hackingversuche erfolgreich gewesen seien, meldete AFP.
Axios hielt es für möglich, dass Nordkorea hinter den Angriffen steckt.
WFP und Unicef führen seit langem humanitäre Hilfsprojekte für Nordkorea durch.