Die zweite Runde der Verhandlungen zwischen Südkorea und den USA über die Aufteilung der Stationierungskosten der US-Truppen in Korea hat am Mittwoch (Ortszeit) auf Hawaii begonnen.
Südkoreas Chefunterhändler Jeong Eun-bo und sein amerikanisches Gegenüber James DeHart verhandeln zwei Tage lang über die Höhe des Anteils Südkoreas an den Verteidigungskosten, die ab kommendem Jahr gelten soll.
Die südkoreanische Seite will eine angemessene und faire Höhe durchsetzen. Dieses Jahr beträgt Südkoreas Anteil 1,03 Billionen Won (887 Millionen Dollar).
Die US-Delegation wird voraussichtlich die Position bekräftigen, dass die US-Militärpräsenz in Südkorea fünf Milliarden Dollar pro Jahr in Anspruch nehme, und Südkorea zur Anhebung seiner Zahlungen drängen.
Jeong sagte vor seiner Abreise nach Hawaii, er wolle sich bemühen, die Kostenaufteilung auf vernünftige und faire Weise zu verhandeln.
US-Verteidigungsminister Mark Esper betonte am Dienstag die Notwendigkeit höherer Verteidigungskosten der Verbündeten. Die Aufteilung der Verteidigungskosten umfasse die Zahlungen für Militärbasen der US-Truppen, die Nebenkosten und die Kosten für die Zustimmung für die US-Truppenstationierung, sagte er.