Die Ehefrau des ehemaligen Justizministers Cho Kuk, Chung Kyung-shim, ist verhaftet worden.
Das Seouler Zentralgericht genehmigte den Antrag der Staatsanwaltschaft auf Erlass eines Haftbefehls. Begründet wurde die Entscheidung unter anderem damit, dass Chung versuchen könnte, Beweise zu vernichten. Chung wird vorgeworfen, sowohl die Zulassung ihrer Tochter zur Universität manipuliert als auch illegale Investitionen in einen Private-Equity-Fonds getätigt zu haben.
Die Anklage erhebt den Vorwurf, dass Chung einer Reihe an medizinischen Fakultäten fabrizierte Unterlagen überreicht hat, um die Aufnahme ihrer Tochter zur Universität zu erleichtern.
Chung wird auch wegen Veruntreuung, Verstoßes gegen Kapitalmarktgesetze und Verschleierung von Erträgen aus Straftaten im Zusammenhang mit Investitionen der Cho-Familie in einen Private Equity-Fonds angeklagt.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der frühere Minister Cho Kuk an einigen Anklagen beteiligt war, und erwartet, dass er ihn ebenfalls vor Ablauf der 20-tägigen Haftzeit von Chung vorladen wird.