Die zweite Runde der Verhandlungen zwischen Südkorea und den USA über die Aufteilung der Verteidigungskosten findet heute und morgen auf Hawaii statt.
Südkoreas Chefunterhändler Chung Eun-bo sagte gestern vor dem Abflug in die USA, er wolle sich um eine Einigung auf eine wirtschaftlich tragbare Belastung bemühen. Die Kostenaufteilung solle im Rahmen des bilateralen Bündnisses vernüftig und fair verhandelt werden.
Bei der ersten Verhandlungsrunde im September in Seoul konnten beide Seiten ihre Differenzen über die Höhe des südkoreanischen Anteils an den Stationierungskosten nicht abbauen. Washington soll dabei eine drastische Kostenanhebung verlangt haben.
Die USA geben an, dass die Stationierung ihrer Streitkräfte in Südkorea jährlich direkt und indirekt rund fünf Milliarden Dollar oder sechs Billionen Won in Anspruch nehme. Dieses Jahr übernimmt Südkorea etwa 1,04 Billionen Won.