Die reichen Verbündeten der USA sollen mehr Kosten für die Stationierung von US-Soldaten in ihrem eigenen Land übernehmen.
US-Präsident Donald Trump sagte am Mittwoch, es sei absurd, die US-Soldaten an zahlreichen Orten im Ausland stationiert zu haben. Trump wolle sie in ihr Heimatland zurückziehen, auch wenn es lange dauern werde. Die reichen Allierten sollen die Kosten übernehmen, wenn sie die Verteidigung durch die USA wünschten, hieß es.
Dabei erwähnte Trump Südkorea nicht direkt. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass die Äußerung des US-Präsidenten vor dem Beginn der für die nächste Woche geplanten zweiten Runde der Verhandlungen über die Verteidigungskosten zwischen den USA und Südkorea die Seouler Regierung erschweren wird.