Ein verdächtiger Kasache, der einen Unfall mit anschließender Fahrerflucht begangen haben soll, ist 27 Tage nach seiner Flucht ins Ausland nach Südkorea ausgeliefert worden.
Der 20-jährige Kasache, der sich illegal in Südkorea aufgehalten hat, fuhr am 16. September in Changwon in der Provinz Süd-Gyeongsang einen achtjährigen Jungen an. Am folgenden Tag war der Verdächtige über den Flughafen Incheon nach Usbekistan geflohen. Der Junge geriet in einen kritischen Gesundheitszustand und wurde bewusstlos.
Nach dem Unfall fahndete die Polizei über Interpol nach dem Verdächtigen. Wie verlautete, habe sich der Kasache am 8. Oktober bei der kasachischen Botschaft in Südkorea telefonisch nach dem Befinden des Opfers sowie einem möglichen Strafmaß im Falle seiner freiwilligen Reise nach Südkorea erkundigt.
Die südkoreanische Polizei nahm daraufhin den Mann an einem Flughafen in Kasachstan fest und brachte ihn nach Südkorea.
Anlässlich des Vorfalls beschloss das südkoreanische Justiziministerium, dass ein illegaler Einreisender künftig seine freiwillige Ausreise im Voraus melden soll.