Eine wieder eröffnete Kunstausstellung in Japan mit einer Statue zum Gedenken an die Opfer der Sexsklaverei der japanischen Armee ist inzwischen für mehr Besucher zugänglich.
Die Ausstellung im Rahmen der Aichi Triennale in Nagoya wurde am Dienstag erneut eröffnet. Sie war unter anderem wegen Protesten von Rechtskonservativen Anfang August kurz nach der Öffnung geschlossen worden.
Am ersten Tag der Wiedereröffnung ließ der Veranstalter lediglich zweimal jeweils 30 Personen in die Ausstellung zu, bei der die Statue eines Mädchens des Friedens zur Schau gestellt wird. Es hatten sich jeweils rund 700 Personen um den Besuch der Ausstellung beworben, die Teilnehmer wurden per Los ausgewählt.
Angesichts der großen Bewerberzahl erhöhte der Veranstalter die Zahlen der Besuche und der zugelassenen Zuschauer. Am Mittwoch durften insgesamt sechs Mal je 35 Personen die Ausstellung besuchen.