Nach Angaben des japanischen Rundfunks NHK sind nach einer Schiffskollision am Montag 60 Nordkoreaner gerettet worden.
Ein nordkoreanischer Fischkutter war 350 Kilometer nordwestlich der Noto-Insel der Präfektur Ishikawa mit einem japanischen Patrouillenboot zusammengestoßen.
Nach Angaben der japanischen Küstenwache sei es am Montag gegen 9 Uhr zu der Kollision gekommen. Nordkoreanische Besatzungsmitglieder seien vor dem Eintreffen der japanischen Küstenwache von dem sinkenden Schiff gesprungen. Dieses sei gegen 9.30 Uhr gesunken.
Rund 60 Personen seien gerettet und Besatzungen anderer nordkoreanischer Schiffe in der Umgebung übergeben worden.
Das Unglück habe sich laut Berichten in Japans Ausschließlicher Wirtschaftszone ereignet.