Die Treibhausgasemissionen in Südkorea haben im Jahr 2017 den bisher höchsten Stand erreicht.
Die Emissionen seien um 2,4 Prozent im Vorjahresvergleich auf 709,14 Millionen Tonnen gestiegen, teilte das Zentrum für Treibhausgasinventar und -forschung des Umweltministeriums am Montag mit. Das Ergebnis sei nach einer Beratung im nationalen Ausschuss für Management der Treibhausgas-Statistiken endgültig bestätigt worden.
Damit wurde der im Jahr 2013 verbuchte bisherige Rekord von 696,7 Millionen Tonnen übertroffen. Verglichen mit dem Ergebnis im Jahr 2016 stiegen die Emissionen um 16,57 Millionen Tonnen.
Der Präsident des Zentrums, Hong Dong-gon, sagte, dass sich der Anstieg der Treibhausgasemissionen von 2013 bis 2016 etwas verlangsamt habe, jedoch hätten die Emissionen 2017 wieder etwas zugelegt. Er betonte die Notwendigkeit von Bemühungen der gesamten Nation für die Einhaltung des Reduktionsziels.