Internationales
Italienische Zeitung beleuchtet erfolgreiche Förderung von Kreditkartennutzung in Südkorea
Write: 2019-10-08 08:38:42 / Update: 2019-10-08 10:22:38
Eine italienische Zeitung hat Südkorea als Erfolgsbeispiel für die Förderung der Nutzung von Kredit- und Debitkarten beleuchtet.
Die italienische Regierung will die Nutzung von Kredit- und Debitkarten fördern, um unter anderem Steuerhinterziehung zu verhindern.
Alberto Franco, außerplanmäßiger Professor für Steuerrecht an der Universität Turin, schrieb am Montag (Ortszeit) in der Zeitung „La Repubblica“ darüber, warum die Politik zur Förderung von Kreditkarten in Südkorea erfolgreich war und welche Lehren Italien daraus ziehen sollte.
Er schrieb, die südkoreanische Regierung habe 1999 ihren Kurs gewechselt und begonnen, die elektronische Zahlung einschließlich der mit Kredit- und Debitkarten zu fördern. Der Autor machte darauf aufmerksam, dass in Südkorea ein Teil der Einkommenssteuer zurückerstattet wird, sollte eine bestimmte Summe der Einkünfte mit Kredit- und Debitkarten ausgegeben worden sein.
Das System habe erstaunliche Auswirkungen gehabt. Südkorea sei dadurch in kurzer Zeit von einer von Bargeld beherrschten Wirtschaft zu einer Wirtschaft des elektronischen Geldes übergegangen. Südkorea zähle immer noch zu den Ländern mit dem höchsten Verhältnis der Zahlungen mit elektronischem Geld zum Bruttoinlandsprodukt, hieß es.
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