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Internationales

Südkorea will verseuchtes Wasser aus Fukushima bei Treffen von Londoner Konvention thematisieren

Write: 2019-10-07 09:38:40Update: 2019-10-07 11:04:10

Südkorea will verstärkt internationale Aufmerksamkeit fordern, um Japan an einer eventuellen Entsorgung radioaktiv verseuchten Wassers aus dem Atomkraftwerk Fukushima im Meer zu hindern.

Das Ministerium für Ozeane und Fischerei teilte am Sonntag mit, bei einem Treffen der Londoner Konvention und des Protokolls die Mitglieder auf die Angelegenheit aufmerksam machen und eine öffentliche Diskussion einleiten zu wollen. Das Treffen beginnt am heutigen Montag am Hauptsitz der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) in London.

Bei einem Treffen der Vertragsstaaten der Londoner Konvention wird über Maßnahmen der Länder gesprochen, um das Verbot des Einbringens von Abfällen ins Meer umzusetzen. Zu den Themen der diesmaligen Tagung zählt das Management radioaktiver Abfälle.

Ein Ministeriumsbeamter sagte, Südkorea wolle die Angelegenheit weiterhin in der internationalen Gemeinschaft zur Sprache bringen, damit die japanische Regierung eine sichere und akzeptable Lösung für die Entsorgung des kontaminierten Wassers aus dem AKW Fukushima finden könne.

Die südkoreanische Vizeministerin für Wissenschaft und IKT, Moon Mi-ok, hatte die Angelegenheit bei der Generalkonferenz der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) im September in Wien erstmals öffentlich thematisiert.

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