Die USA haben nach den Arbeitsgesprächen mit Nordkorea in Stockholm von "guten Diskussionen" gesprochen.
Nordkoreas Einschätzung, dass die Gespräche kollabiert seien und keine Ergebnisse gebracht hätten, stellen die USA in Frage.
Die Sprecherin des Außenministeriums Morgan Ortagus sagte, dass erste Bemerkungen der nordkoreanischen Delegation nicht den Inhalt und Geist der achteinhalbstündigen Diskussionen widergespiegelt hätten.
Drei Stunden zuvor hatte Nordkoreas Verhandlungsführer Kim Myong-gil erklärt, dass die Gespräche wegen der Haltung der USA kollabiert seien.
Die USA hätten Erwartungen geschürt, indem sie einen möglichen flexiblen Ansatz, neue Methoden und kreative Lösungen vorgeschlagen hätten. Doch hätten sie Nordkorea sehr enttäuscht und den Enthusiasmus für Gespräche gedämpft, da sie nichts an den Verhandlungstisch mitgebracht hätten, sagte Kim weiter.