Die Ehefrau des Justizministers Cho Kuk ist am Donnerstag acht Stunden lang befragt worden.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Seoul Zentral sei Chung Kyung-shim von 9 bis 17 Uhr befragt worden. Die Befragung sei aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen worden und solle fortgesetzt werden.
Den wartenden Reportern war Chung ausgewichen, indem sie einen Personaleingang nutzte.
Die Ermittler interessieren sich für dubiose Beteiligungen der Familie an einem Private Equity-Fonds. Auch besteht der Verdacht, dass die Professorin ihre Stellung ausnutzte, um ihrer Tochter eine Auszeichnung durch die Hochschule zu ermöglichen. Aufgrund der Auszeichnung hatte sie offenbar bessere Chancen mit ihrer schließlich geglückten Bewerbung an einer medizinischen Hochschule.
Darüber hinaus wird ihr vorgeworfen, ihren Anlageberater mit dem Austausch von Computerfestplatten beauftragt zu haben, nachdem Ermittlungen gegen sie eingeleitet worden waren.