In Südkorea ist der zehnte Fall der Afrikanischen Schweinepest nachgewiesen worden.
Das Landwirtschaftsministerium teilte am Mittwoch mit, dass die Testergebnisse auf einem Schweinehof in Paju positiv gewesen seien.
Auf dem Hof war ein Mutterschwein am Dienstag tot umgefallen, daraufhin wurde der Verdacht gemeldet. Die dort gehaltenen 2.400 Schweine sowie rund 14.000 Tiere im Umkreis von drei Kilometern müssen gekeult werden.
Damit nimmt die Besorgnis über eine weitere Ausbreitung der Seuche wieder zu, denn es handelt sich bereits um den dritten ASP-Fall in Paju. Der neu betroffene Betrieb ist lediglich 7,3 Kilometer von dem Hof entfernt, wo der zweite ASP-Fall in Paju bestätigt worden war.
Am frühen Mittwochmorgen wurde zudem ein Verdachtsfall auf einem anderen Hof in Paju gemeldet.
Die Regierung verhängte unterdessen ein seit 3.30 Uhr gültiges 48-stündiges Transport- und Bewegungsverbot für Schweine, betreffende Fahrzeuge und Personen in Incheon und den Provinzen Gyeonggi und Gangwon.