Ein hochrangiges Mitglied der größten Interessengruppe von japanischen Ärzten ist nach Nordkorea gereist, um eine eventuelle medizinische Hilfe für das Land zu überprüfen.
Mitsuaki Maseki, Vorsitzender des Delegiertenhauses von Japan Medical Association, sei am Samstag mit einer Gruppe von ehemaligen japanischen Abgeordneten in Pjöngjang eingetroffen, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Die achtköpfige Delegation werde sich bis Donnerstag in Nordkorea aufhalten.
Die Delegation wird Krankenhäuser besuchen, um sie hinsichtlich einer möglichen Unterstützung zu überprüfen. Es ist das erste Mal, dass Japan Medical Association einen hochrangigen Vertreter nach Nordkorea entsandte, um dort medizinische Hilfe anzubieten.
Maseki sagte, dass in Nordkorea die Ausbreitung von Infektionskrankheiten wie Tuberkulose und Hepatitis B ernsthafte Ausmaße angenommen habe. Er wolle sich ein Bild von der tatsächlichen medizinischen Situation in Nordkorea machen.
Auch wird damit gerechnet, dass die Abordnung im Auftrag der Regierung anstehende Themen ansprechen wird.