Der chinesische Premierminister Li Keqiang hatte letztes Jahr Präsident Moon Jae-in vorgeschlagen, eine Hochgeschwindigkeitsbahn von China über Nordkorea bis nach Südkorea zu bauen.
Das sagte Jeong Se-hyun, Vizevorsitzender des dem Präsidenten unterstellten Nationalen Beirats für Vereinigung, bei einem Treffen mit den Nachfahren koreanischer Unabhängigkeitsaktivisten am Donnerstag in Shenyang in der chinesischen Provinz Liaoning.
Beim trilateralen Gipfel zwischen Südkorea, China und Japan im Mai letzten Jahres in Tokio habe Premierminister Li Präsident Moon einen epochalen Vorschlag unterbreitet. Er habe vorgeschlagen, eine Hochgeschwindigkeitsstrecke zu bauen, die von der chinesischen Grenzstadt Dandong nach Seoul führe, sagte Jeong.
Süd- und Nordkorea hätten im letzten Dezember in Kaesong die Grundsteinlegung für die Verbindung und Modernisierung der innerkoreanischen Straßen und Eisenbahn gefeiert. Die Eisenbahnlinie Gyeongeui solle modernisiert werden. Es wäre besser, gleich ein Hochgeschwindigkeitsnetz aufzubauen, sollte die Strecke modernisiert werden, betonte er.