Japans Ministerpräsident Shinzo Abe hat Südkorea auf einer Pressekonferenz am Rande der UN-Vollversammlung in New York kritisiert.
Der Regierungschef habe die Kritik am Mittwoch auf einer Pressekonferenz vorgebracht, teilte der Amtssitz des japanischen Ministerpräsidenten mit. Für die Verschlechterung der bilateralen Beziehungen sei Südkorea verantwortlich.
Er habe bestritten, dass die Handelsrestriktionen gegen Südkorea eine Vergeltung für Gerichtsurteile in Südkorea zur Zwangsarbeit gewesen seien. Die Exportbeschränkungen seien im Einklang mit den WTO-Statuten.
Die südkoreanischen Gerichtsurteile seien ein Verstoß gegen das Normalisierungsabkommen von 1965 gewesen. Die Regierung in Seoul habe bilaterales Vertrauen beschädigt, weil sie nicht eingegriffen habe, habe Abe weiter gesagt.