Das US-Verteidigungsministerium hat im bisherigen Jahresverlauf die Identität der Gebeine von 62 im Koreakrieg vermissten amerikanischen Soldaten festgestellt.
Das berichtete der US-Auslandsdienst Voice of America (VOA) am Donnerstag.
Die Behörde für die Suche nach Kriegsgefangenen und -vermissten (DPAA) des Pentagons teilte am Mittwoch (Ortszeit) mit, zwei weitere Kriegsvermisste durch die Untersuchung der sterblichen Überreste identifiziert zu haben.
Im September konnte die DPAA die Gebeine von insgesamt 21 im Koreakrieg vermissten US-Soldaten identifizieren. Die Gesamtzahl in diesem Jahr stieg auf 62, damit sei der bisherige Rekord von 60 im Jahr 2016 übertroffen worden, hieß es.
Das Ergebnis wird vor allem darauf zurückgeführt, dass Nordkorea den USA gemäß der Vereinbarung bei ihrem Gipfel im Juni letzten Jahres im darauf folgenden August 55 Kästen mit den Gebeinen angeblicher US-Kriegsgefallener übergab. Die Identifzierungsarbeiten laufen noch.
Laut DPAA wurden unter den von Nordkorea zurückgeschickten Gebeinen bisher 37 US-Soldaten identifiziert. In den 55 Kästen waren die sterblichen Überreste von etwa 250 Personen enthalten. Nach Angaben der USA werden 170 von ihnen als amerikanische Soldaten, 80 als südkoreanische Soldaten vermutet.